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Herzlich Willkommen !

Das Klostergut

Wer oder was ist das?

  • Wir sind eine Dominikanische Gemeinschaft
  • Eine Heimat für die Ideen, die uns bewegen und antreiben
  • Wir leben hinter einer Mauer -  sie ermöglicht es den Menschen, die täglich zu uns kommen, einen geschützten Raum zu finden
  • Die Mauer hat ein großes und schweres Tor – es wird täglich aufs Neue geöffnet
  • Unser  Klostergut ist ein Ort der Begegnung und Zuwendung zum Nächsten –
  • weil Gemeinschaft, Glaube und Religion nicht alleine lebbar sind
  • Wir haben Weinberge, Wiesen , Wald und Acker – weil wir alle ein Teil der Natur sind
  • Wir schützen und bewahren die Natur, die Schöpfung – weil wir uns und unseren Nächsten schützen und achten
  • Wir sind eine Laien-Gemeinschaft – auch wenn die Mitglieder verstreut wohnen, denn unsere Ideen, Ideale und Werte verbinden uns
  • Wir leben im Vertrauen auf Gott – ohne finanzielle Unterstützung der Kirche – wir verdienen unseren Unterhalt selbst
  • Wir sind Teil des Martinusweges – dem Weg des Teilens, weil wir mit Bedürftigen teilen, soweit es uns möglich ist
  • Im Klostergut Klausen leben wir eine neue Form von Kloster  
    • in dominikanischer Tradition
    • ein offenes Tor
    • in einem geschützten Raum
    • an dem die Menschen willkommen sind
    • Gemeinschaft erleben
    • sich gegenseitig helfen
    • sich achten und schützen
    • gemeinsame Wertvorstellungen in ihrem eigenen Leben leben können

Was ist das Besondere am Leben in einem Kloster?

Mit der Antwort, das Leben in der Gemeinschaft wäre die Frage eigentlich schon umfänglich beantwortet. Es folgt aber unweigerlich die Nachfrage, und warum ist das so wichtig, das Leben in der Gemeinschaft?

Die beiden Grundpfeiler unseres Glaubens, die Liebe zu Gott und der Grundsatz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ sind die Voraussetzungen für ein Leben in Gemeinschaft. Eine Gottesliebe kann es ohne Nächstenliebe nicht geben. Genauso wenig gibt es ein friedvolles Leben in der Gemeinschaft der Völker, wenn wir es im Kleinen nicht schaffen, in Liebe zum Nächsten in der Familie oder einer anderen Gemeinschaft zu leben. Versuchen wir es ernsthaft, so merken wir schnell, wie schwer diese Aufgabe ist, wie oft wir in einen Egoismus zurück fallen.

Das Leben in einer Gemeinschaft ist da so etwas wie ein ständiges Training. Und ein solches Training ist in der aktuellen Zeit mehr denn je nötig. Aus Großfamilien wurden Kleinfamilien und auf Grund des zunehmenden Individualismus verschwanden auch diese Kleinstgemeinschaften. Singelhaushalte lösen sie ab.

Derartige Veränderungen in diesen kleinen Elementen einer Gesellschaft spiegeln  sich natürlich dort wieder. Trump und sein „America first“ sei  hier nur als eines unzähliger Beispiele erwähnt, die alle zeigen, wie überbordender Egoismus Gesellschaften und deren Mitglieder zerstört.

Das werden wir alleine in und mit unserer kleinen Gemeinschaft nicht stoppen können. Und so lange Gemeinschaften ihre Mitglieder nicht in die Welt entlassen, um das Geübte dorthin zu tragen, wird sich nur mühsam etwas ändern lassen.

Aus Klöstern, wie sie uns allgemein bekannt sind, ging ihre Wirkung nur insoweit in die Welt hinaus, wie Menschen zu den Klöstern kamen. Es gehen heute aber weniger Menschen in Kirchen und Klöster. Darum müssen wir genau da ansetzen, das klösterliche Leben zu verändern, zu aktualisieren.

Kirche ist Gemeinschaft und dazu zählen Menschen. Warum also sollten nicht auch Laien und Verheiratete oder Familien in klösterlicher Gemeinschaft leben können. Und dieses Gemeinschaftsleben erfordert nicht einmal, dass man mit allen täglich und immer am gleichen Ort lebt.

Kloster auf Zeit – ein Trainingslager.

 Menschen kommen in diese Gemeinschaft, machen neue Erfahrungen und tragen sie später in die Welt. So erlangen Klöster wieder ihre Stärke, ihre erfolgreiche Wirkung nach außen.

Genau solch ein Kloster sind wir.